Rückblick - unsere Aufführungen

Programm  2026

"Die Kai Bettermann Show" 
Kai Bettermann, Bochum

Donnerstag
29.01.

Ein musikalischer Blick über den Plattentellerrand – Von und mit Kai Bettermann

Was haben Depeche Mode und ein Blasorchester in Hamm gemeinsam? Mehr als man glaubt – vor allem aber gehören sie zur persönlichen Musikgeschichte von Kai Bettermann. Er nimmt uns mit auf eine Reise in seine persönlichen Musikgeschichten, er begleitet uns zu den Quellen seiner Ohrwürmer, und fantasiert sich singend und erzählend zurück zu den Orten seiner musikalischen Aha-Erlebnisse. Noch einmal stöbert er in der Plattensammlung seiner Eltern, hört erneut Reinhard Mey wie Orpheus singen, lässt die Kultsendungen seiner Jugend, die Hitparade, Beatclub und Schlagerrallye noch einmal Revue passieren, amüsiert sich über den Glaubensstreit zwischen den Fans der Beatles und der Stones und wagt so einen pointierten, witzigen Spagat zwischen Black Sabbath und Roy Black, ein wahrhaft wilder Parforce-Ritt zwischen Rock und Blauem Bock.

Das Ganze serviert mit Erinnerungsfetzen an traumatische Erlebnisse im Blasorchester Hamm-Herringen, garniert mit skurrilen Anekdoten aus der Welt der kleinen und großen Tonkunst, gewürzt mit Träumen über die Begegnung von Edvard Grieg, Beethoven und Rex Gildo am heimischen Küchentisch.

"High Heels" 
Jutta Seifert, Warburg

Donnerstag
26.02.

Ein Schauspielsolo mit Jutta Seifert nach dem Buch „High Heel“ von Summer Brennan, Regie: Stephan Rumphorst

 

Wo immer hochhackige Frauenschuhe im Laufe der Geschichte – von der Antike bis heute – auftauchen, gibt es stets dieselben widersprüchlichen Reaktionen. High Heels werden mit Schönheit, Status und verführerischer Weiblichkeit assoziiert. Sie werden als trügerisch, frivol und unvernünftig belächelt und verhöhnt. Wir begegnen ihnen in unzähligen Märchen und Mythen. Sie lassen uns humpeln oder schweben, sie hindern uns daran zu fliehen, sie sind Statussymbol und Opfer-Trophäe zugleich. Was bedeutet es für eine Frau sie zu tragen?

Dieses Solo für eine Frau schlägt einen Bogen von Schönheit zu Schmerz, von Schuld zu Selbstentfaltung. Es beleuchtet das brisante Thema sexualisierte Gewalt. Es hinterfragt unseren Platz in der Welt. Poetisch und politisch, mit Herz und Humor wird hier ein widersprüchliches Modeaccessoire analysiert und bringt uns zum Nachdenken über die Rolle der Frau in der Öffentlichkeit.

Donnerstag
26.03.

Ein Stück, das berührt, provoziert und unterhält. Ein einziges Wort – und schon wird etwas in uns ausgelöst. Vorurteile, Emotionen, Betroffenheit: In diesem Stück hält das Theater dem Publikum den Spiegel vor. Die Inszenierung überzeugt durch eine reduzierte, intensive Bühnengestaltung und zieht die Zuschauer ganz in den Bann der Geschichte. Ein Theaterabend, der gleichermaßen unterhält und zum Nachdenken anregt.

 

Von Kunst hat er eigentlich keine Ahnung. Der ehemalige Türsteher Dave tritt seine neue Stelle als Museumswärter an – seine Aufgabe: ein umstrittenes Kunstwerk zu bewachen. Was zunächst wie ein Routinejob beginnt, wird zu einer persönlichen Reise. Nach anfänglichem Widerwillen entwickelt Dave eine eigenartige Beziehung zu dem Werk und beginnt, seine Einstellung zur Kunst – und zum Leben – zu hinterfragen. Er verteidigt das Bild leidenschaftlich gegen Kritik von Medien und Besuchern. Doch plötzlich treten Daves eigentliche Probleme zutage – und zwar aus unerwarteter Richtung …

 

Nick Hornby, wurde mit Romanen wie High Fidelity und About a Boy weltbekannt – beide wurden erfolgreich verfilmt. Auch in diesem Theaterstück beweist Hornby sein Gespür für feine Beobachtungen, Humor und menschliche Tiefe.

"ZOOM!" 
say cheese, Düsseldorf

Donnerstag
23.04.

Die rasante Komödie von Dietmar Jacobs hat am Düsseldorfer Kom(m)ödchen unter dem Namen “Crash” in über 170 Vorstellungen schon tausende Zuschauer begeistert.

Eine irre “Videokonferenz” mit den Mitteln des Theaters. Diese Inszenierung verwandelt eine zweidimensionale Zoom-Konferenz in ein dreidimensionales Theatererlebnis voller Tempo, Witz und irrwitziger Einfälle. Es geht um Kommunikationspannen, um absurde Missverständnisse, um das uralte Drama zwischen Geschwistern - und natürlich um die Frage, warum eine so einfache Aufgabe wie die Wahl eines Geschenks zu einer veritablen Krise ausarten kann. Ob die vier am Ende wirklich das perfekte Geschenk finden oder ob sie sich bis zur Silberhochzeit der Eltern weiterstreiten, bleibt abzuwarten. Sicher ist nur: Das Publikum erwartet ein Abend voller scharfsinniger Dialoge, ironischer Spitzen und unerwarteter Wendungen.

"Nipplejesus" 
Kleines Theater nebenan, Ratingen

"Tod eines Einzelhändlers" 
artENSEMBLE THEATER, Bochum

Donnerstag
10.09.

Landauf, landab hört man die Klage vom Tod des Einzelhandels und dem Aussterben der Innenstädte. Im Zeitalter des Internets werden immer mehr Einkäufe „online“ getätigt und durch Versand abgewickelt. Schon laufen die Planungen für das „Metaverse“, in dem das Shopping endgültig ins Virtuelle verlagert wird. Stationäre Einzelhändler drohen aus der Zeit zu fallen – so wie Willy Loman in Arthur Miller’s berühmtem „Tod eines Handlungsreisenden“. Dieses Schlüsselstück des 20. Jahrhunderts dient dem Ensemble als dramatische Folie für eine Untersuchung der Gegenwart.

Was steckt hinter dem Sterben des Einzelhandels? Ist es unabwendbar? Was bedeutet es für den Einzelnen – wie belastet es die betroffenen Menschen?  „Tod eines Einzelhändlers“ ist ein schillernder Theaterabend, bei dem ein Einzelhändler als symbolischer Wanderer sich assoziativ durch eine Gegenwart bewegt, in der er keinen Platz mehr zu finden scheint.

Der Abend stellt die Frage, wohin sich unsere Städte und auch Wermelskirchen in der Zukunft entwickeln werden und wie wir diese gestalten wollen.

 

Diskussionpartner des Publikums sind Einzelhändler und Vertreter der Stadt sowie der Sparkasse.

mit anschließender Publikumsdiskussion zur Situation in Wermelskirchen

Der Kulturverein präsentiert beim Fest der Kulturgemeinde am 13. September 2026 um 14:15 Uhr im Haus Eifgen:

Der Kleine Prinz  

von Antoine de Saint-Exupéry 

 

mit Hajo Mans und Nicole Schillings

Programm  2025

"zwei  waagerecht" 
Kirsten Lange, Köln

Donnerstag
18.12

Die Zugfahrt von San Francisco nach Bay Point dauert eine Stunde und dreiundzwanzig Minuten. Ein Mann und eine Frau begegnen sich im selben Abteil. Sie lösen das gleiche Kreuzworträtsel. – Eine ganz harmlose Situation, möchte man meinen.

Doch so zaghaft und oberflächlich die Unterhaltung zwischen den beiden beginnt, je mehr ihre Wortgitter sich füllen, umso gelöster, intensiver, persönlicher wird ihr Gespräch. Im wahrsten Sinne des Wortes gibt ein Wort das andere. Sie scherzen und necken, zerlegen und vervollständigen, helfen und hindern sich. Ihre Fassaden bröckeln und gestatten Einblicke in rätselhafte Tiefen: Welche Bedeutung haben Glückssitze? Wie beherrscht man die Kunst des Um-die-Ecke-Denkens? Was ist das Geheimnis der Sonette von Petrarca? Wer nutzt Bleistifte und wer Kugelschreiber? Warum sagen Menschen ‚Bingo!‘ Und wie nennt man Leute, die im Kreis fahren?

Eine Stunde und dreiundzwanzig Minuten. So lange haben sie Zeit, um ihre ganz eigenen Rätsel zu lösen und womöglich das Lösungswort zu finden. – Zwei Waagerecht: Innige Zuneigung mit fünf Buchstaben.

Dank

allen Unterstützer und Sponsoren, ohne die keine Veranstaltung möglich wäre !

Information icon

Wir benötigen Ihre Zustimmung zum Laden der Übersetzungen

Wir nutzen einen Drittanbieter-Service, um den Inhalt der Website zu übersetzen, der möglicherweise Daten über Ihre Aktivitäten sammelt. Bitte überprüfen Sie die Details in der Datenschutzerklärung und akzeptieren Sie den Dienst, um die Übersetzungen zu sehen.